von Marius Dordowsky – Sportlicher Leiter am DFI –
2. MUSTER AUFBRECHEN
Dass Trainer in festen Mustern und Übungsabfolgen arbeiten, ist normal. Die Spieler können dadurch Automatismen schleifen. Gewinnt das Arbeiten im Muster aber Überhand, so muss der Spieler nie denken, nie verstehen, kein Risiko abwägen und kann dadurch nicht lernen was für ihn persönlich auf dem Platz funktioniert und was nicht. Am DFI wollen wir keine Fußballroboter entwickeln, die den Ball von A nach B spielen und dem Ball dann hinterherlaufen. Dementsprechend arbeitet ein DFI-Trainer weniger in festen Mustern. Oder er bricht das Muster an bestimmten Punkten bewusst auf. Über die Arbeit in Mustern entwickeln wir also Spieler, die einen Plan oder Anweisungen verstehen und umsetzen können. Das ist essenziell für einen guten Fußballer. Zudem wollen wir am DFI die Spieler zu „Unterschiedsspielern“ entwickeln. Also solchen Spielern, die selbst Lösungen finden, kreativ sind, mutiger sind als andere und dadurch eben der eine Spieler sind, der sich von allen anderen abhebt. Genau solche Spieler wollen wir am DFI mit Hilfe vom bewussten Aufbrechen von Trainingsmustern prägen. Wir wollen Spieler, die in der Lage sind eigene Ideen zu entwickeln. Spieler, die das Spiel lesen können und schneller antizipieren als andere. Spieler, die so mutig sind ihre Ideen auch auf den Platz zu bringen. Spieler, die sich und ihr Umfeld wahrnehmen können. Spieler, die mündig sind, eine Meinung haben und diese vertreten können.
Wie werde ich Fußballprofi? Dank bewusster Regeneration! Doch was bedeutet Regeneration? Man meint damit, dass sich der Körper nach Belastungen wieder erholen kann. Nach der Regeneration ist man wieder voll leistungsfähig und fit. Wie sich unsere körperliche und sportliche Leistung entwickelt, hängt davon ab, wie gut und schnell man sich erholen kann. Wer sich schneller …
Wie werde ich Fußballprofi? In dem man in den richtigen Momenten schnell ist! Auf dem Weg zum Fußballprofi muss ein junger Fußballer sehr viele Herausforderungen meistern. Es wird von ihm erwartet sein Talent bestmöglich zu nutzen und sich in der jeweiligen Trainingsumgebung optimal weiterzuentwickeln. Gleichzeitig muss er auf diesem Weg lernen mit Rückschlägen und Verletzungen …
Im zarten Alter von 12 Jahren zog Uchechi Duru im Sommer 2018 mit Sack und Pack ins Internat. Von der U12 bis einschließlich zur U17 streifte er sich das DFI-Trikot über.In dieser Zeit entwickelte sich „Uche“ vom Einwechselspieler in der U13 BOL, hin zum Stammspieler in der U15-Regionalliga bis zum Kapitän in der U17-Landesliga – …
Doch was ist diese Vororientierung? Es geht darum alle Bereiche des Spielfeldes sowie das Spielgeschehen stets im Auge zu behalten, um mögliche Spielverläufe erahnen zu können. Je mehr Informationen man in kürzester Zeit wahrnimmt umso besser. Es geht darum den Lauf des Balles zu beobachten, wie sich die Mitspieler und Gegner bewegen, wie die Abstände …
Die 4 Kernprinzipien der individuellen Fußballausbildung am DFI (2/4)
von Marius Dordowsky – Sportlicher Leiter am DFI –
2. MUSTER AUFBRECHEN
Dass Trainer in festen Mustern und Übungsabfolgen arbeiten, ist normal. Die Spieler können dadurch Automatismen schleifen. Gewinnt das Arbeiten im Muster aber Überhand, so muss der Spieler nie denken, nie verstehen, kein Risiko abwägen und kann dadurch nicht lernen was für ihn persönlich auf dem Platz funktioniert und was nicht. Am DFI wollen wir keine Fußballroboter entwickeln, die den Ball von A nach B spielen und dem Ball dann hinterherlaufen. Dementsprechend arbeitet ein DFI-Trainer weniger in festen Mustern. Oder er bricht das Muster an bestimmten Punkten bewusst auf. Über die Arbeit in Mustern entwickeln wir also Spieler, die einen Plan oder Anweisungen verstehen und umsetzen können. Das ist essenziell für einen guten Fußballer. Zudem wollen wir am DFI die Spieler zu „Unterschiedsspielern“ entwickeln. Also solchen Spielern, die selbst Lösungen finden, kreativ sind, mutiger sind als andere und dadurch eben der eine Spieler sind, der sich von allen anderen abhebt. Genau solche Spieler wollen wir am DFI mit Hilfe vom bewussten Aufbrechen von Trainingsmustern prägen. Wir wollen Spieler, die in der Lage sind eigene Ideen zu entwickeln. Spieler, die das Spiel lesen können und schneller antizipieren als andere. Spieler, die so mutig sind ihre Ideen auch auf den Platz zu bringen. Spieler, die sich und ihr Umfeld wahrnehmen können. Spieler, die mündig sind, eine Meinung haben und diese vertreten können.
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Doch was ist diese Vororientierung? Es geht darum alle Bereiche des Spielfeldes sowie das Spielgeschehen stets im Auge zu behalten, um mögliche Spielverläufe erahnen zu können. Je mehr Informationen man in kürzester Zeit wahrnimmt umso besser. Es geht darum den Lauf des Balles zu beobachten, wie sich die Mitspieler und Gegner bewegen, wie die Abstände …